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05.03.2017

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Mallorca Radwoche April 2013

Mitte April flogen Petra und ich für neun Tage nach Mallorca und mieteten sieben Tage lang Rennräder bei Hürzeler in Can Picafort. In dem benachbarten Hotel waren wir nun schon zum dritten Mal und sind weiterhin mit Hotel und Radverleih sehr zufrieden.

Innerhalb von sechs Tagen, unterbrochen von einem Tag "Pause" mit einer Wanderung über 20 Kilometer, fuhren wir 560 Kilometer und 4500 Höhenmeter. Wegen der vielen Höhenmeter und erklommenen Steigungen folgt hier eine Bewertung der "Berge":

  • Kloster Lluc: Wir hatten schon viel Schlimmes von der Steigung gehört und deshalb in den letzten beiden Jahren darauf verzichtet. Vor zwei Jahren waren wir bei einem Busausflug schon einmal u.a. zum Kloster Lluc gefahren. Mit einigem Bammel nahmen wir also erstmals die Steigung in Angriff: 9 km lang mit einem durchschnittlichen Anstieg von 5%, aber ziemlich einheitlich im Bereich 4% bis 6%. Es gibt keine größeren Steigungen in Kehren und zwischendurch um Kilometer 6 einen 1-2 km langen geraden und stellenweise leicht abfallenden Streckenabschnitt.
    Schwer? Naja, begrenzt. Halt lang, aber überhaupt nicht steil. Wir fuhren locker über Selva und Caimari in den Berg hinein und ließen und zunächst von vielen Fahrern überholen. Nach einiger Zeit konnten wir immer noch miteinander reden, dafür reichte die Puste, und bei halbwegs konstant gehaltenen 12-14 km/h begannen wir irgendwann auch selbst zu überholen. Die Steigung war voll von Radfahren, nur wenige Autos fuhren an uns vorbei oder kamen uns entgegen.
    Nach dem Flachstück wurde es mir zu bunt mit dem niedrigen Puls, ich beschleunigte und kam dann 40-50 Sekunden vor Petra an der völlig überfüllten Tankstelle an. Ein Radfahrer stand neben dem anderen. Eine knappe halbe Stunde hatte der Spaß gedauert. Beim nächsten Mal werde ich gleich etwas schneller treten. Für eine ruhige Pause fuhren wir die 2 Kilometer zun Kloster Lluc hinab und später dann über die nächsten beiden Buckel (60-80 hm über dem Kloster) auf die fast 20 Kilometer lange Abfahrt nach Pollenca.
  • Puig de Randa: Von Randa führt eine knapp 5 Kilometer lange Straße über Serpentinen zu drei Klöstern hoch, siehe auch Wikipedia. Es sind 250 Höhenmeter zu bewältigen auf dieser Strecke. Die mittlere Steigung beträgt 7-8% in der unteren Hälfte und 5-6% in der oberen Hälfte. Es gibt aber einige steile Kehren mit 10%. In der Anfahrt auf Randa über 5 Kilometer ging es vorher schon 150 hm hoch, je nachdem von welcher Seite man kommt, zurück fuhren wir über 12 km abwärts. Die kürzere Anfahrt von Montuiri läßt sich aber schöner bergauf strampeln.
    Erst Kloster Lluc und am folgenden Tag 50 km nach Süden, auf den Puig de Randa, dann wieder 50 km zurück mit viel Gegenwind und alles auf nicht gerade ebenen Strecken.
  • Ermita de la Victoria: Diese Ermite liegt auf der Halbinsel bei Alcudia. Auf dem Weg dorthin durch die Ortschaften gibt es vor allem zwei Rampen mit 8% Steigung, bevor man zum Strand hinunterfährt und nach einem knappen Kilometer in die eigentliche Steigung kommt. Die hat es dann aber in sich. Fast von Meereshöhe aus geht es 120 Meter hoch bei einer durchschnittlichen Steigung von 9% und ein paar hundert Metern am Stück mit 12-13% im oberen Bereich. Da die ganze Strecke nicht so lang ist, läßt sich der Weg einigermaßen bewältigen. Oben kann man dann mit Mountain Bikes um die Halbinsel herum weiterfahren.
  • Ermita Bonany: Von Petra aus geht es über zwei Kilometer leicht bergauf, dann beginnt nach einer Senke die eigentliche Steigung, die stellenweise 12% über mehrere hundert Meter erreicht. Insgesamt sind 250 Höhenmeter auf 5 km zu bewältigen bei nicht gerade guten Straßenverhältnissen.
  • Ermita de Betlem: Von Arta aus sind es neun Kilometer auf einer schmalen und schlechten Straße mit vielen Serpentinen über einen Begrücken hinweg. Die Ermita befindet sich auf der Meeresseite etwa 100 Höhenmeter unterhalb des höchsten Punktes. Vorher fährt man von Arta durch eine Senke und dann 250 Höhenmeter nach oben. Die Steigungen schwanken stark im Bereich 5% bis 9%, an einigen Stellen auch über 10%.
    Diese Ermite empfinde ich von den Strapazen her als schlimmste der aufgeführten. Gemein vor allem ist der direkte steile Anstieg nach einer Pause von der Ermita bis zum Bergrücken und dann die aus meiner Sicht nicht ungefährliche Abfahrt zurück nach Arta. Allerdings radelten wir hier nur ein Mal während unseres ersten Mallora-Rad-Urlaubs bei sicherlich deutlich schlechterer Form. In diesem Jahr wollten wir eigentlich auch diesen Berg angehen, die Straßen um Arta herum sind aber alle stark befahren und nicht so schön wie die letztlich zurückgelegten Strecken.
  • Maffei-Weg: Eigentlich heißt diese Strecke Cami Vell de Pollenca und führt über fast 10 Kilometer von Campanet nach Pollenca. Da aber hier das Haus von Maffei liegt, wird der Weg eben auch nach dem Musiker benannt. Die Strecke läßt sich sehr gut fahren, nur die ersten/letzten zwei Kilometer bei Campanet sind von den Straßenverhältnissen sehr schlecht. Landschaftlich sehr schön ihn einem langen Tal gelegen herrscht vor allem Fahrradverkehr.
(Text)