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05.03.2017

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Velo Challenge Hannover 2013 - 67 km

Am 16. Juni stellte sich das jährliche Optimierungsproblem des Wohlfühlfaktors bei der Teilnahme an dem Jedermannrennen in Hannover. Nach der grenzwertigen Rückreise mit dem Auto im vorletzten Jahr und der relativ aufwändigen Zugfahrt mit Anreise am Vorabend und Übernachtung im Hotel entschied ich mich in diesem Jahr wieder für das Auto. Wecken um 5 Uhr, Abfahrt 6 Uhr, Abholen der Startunterlagen vor 8 Uhr, Rennbeginn um 9 Uhr, Zielankunft kurz nach 11 Uhr, Heimkehr um 13 Uhr. Glücklicherweise hielt sich die körperliche Erschöpfung diesmal in Grenzen, so dass die Rückfahrt kein Problem darstellte. Optimal wäre natürlich eine Teilnahme zu zweit, aber Petra hatte ihn der Nacht vor dem Rennen leider Dienst.

Durch die zeitige Ankunft bekam ich einen Parkplatz sehr nah am Startgebiet direkt vor dem Sprengel Museum. Die Schlange an der Startunterlagenausgabe war zwar relativ lang, wurde aber zügig abgearbeitet. Zurück im Auto wollte ich eigentlich in Ruhe mein zweites Frühstück einnehmen und mich nebenher auf das Rennen vorbereiten. Dann stellte ich aber fest, dass sämtliches Befestigungsmaterial für die Teilnehmernummernschilder an Lenker und Rücken fehlten. Also mußte ich noch einmal zurück zum Startort eilen und dann jemanden suchen, der Kabelbinder und Sicherheitsnadeln als Ersatz vorrätig hatte. Beim nächsten Rennen nehme ich selbst Ersatz mit! Die Dose dafür existiert bereits und ist mit all unseren Rennresten gefüllt.

Es wurde also etwas hektisch, und ich nahm während des Rennradaufbaus und Zusammensammeln aller Energieriegel noch etwas Nahrung zu mir. Gegen 8:20 Uhr rollte ich dann langsam auf einen abgesperrte Straße in Verlängerung des Startbereichs zum Warmfahren, und gegen 8:45 Uhr reihte ich mich in den Startblock ein. Diesmal hatte ich Block B erwischt, im vergangenen Jahr war es unerklärlich Block A gewesen. Bei etwa 500 Teilnehmern pro Block spielt B aber nur für Leute eine negative Rolle, die versuchen wollen, an die schnellsten Gruppen ranzufahren. Denn beide Blöcke starten etwa 3-5 Minuten nacheinander, und es dauert damit bis zu einer halben Stunde, um in nachhängende Gruppen aus Block A reinzufahren.

Mir selbst war das egal, ich fuhr in der großen Menge los und suchte mir nach und nach Gruppen, die meinen Geschwindigkeitswünschen entsprachen. So verlief das Rennen angenehm und ohne größere Probleme. Wie üblich in Hannover ereignete sich bei der einzigen nennenswerten längeren Steigung eine "Feldertrennung": Ich zog zügig aus meiner Gruppe hinaus, begleitet von einem weiteren Teilnehmer, dem dieser leichte Anstieg über 2.5 Kilometer ebenfalls locker bewältigte. Auf der folgenden Abfahrt bildete sich eine neue Gruppe, die dann wieder über längere Zeit zusammenblieb.

Interessant und spannend wurde es auf den letzten zehn Kilometern, als ich begann, die Ankunftszeit immer wieder abzuschätzen. Schaffte ich es, unter zwei Stunden Fahrzeit zu bleiben? Die Entscheidung fiel quasi auf der Zielgeraden nach einem langen Abschnitt mit hohem Tempo und einem Schlußsprint. Sieben Sekunden blieb ich unter der Zwei-Stunden-Marke.

Ins Ziel kamen 748 Männer und 116 Frauen über 67 km sowie 1065 Männer und 66 Frauen über 116 km. Die Siegerzeiten betrugen 1:34:24 Stunden (42.6 km/h) sowie 2:47:12 Stunden (41.6 km/h).

Ich selbst belegte in der Gesamtwertung mit 1:59:53 Stunden den Platz 444 von 748, in der Altersklasse Männer Master 2 den Platz 150 von 256. Meine Zeit war damit um 21 Sekunden langsamer als im vergangenen Jahr.
Die mittlere Herzfrequenz betrug 165 bpm bei einem Maximum von 185 bpm,
die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 33.2 km/h mit einem Maximum von 53.1 km/h.