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05.03.2017

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Deutschland Tour Race Day Hannover (18. August 2007, 64.5 km)

Eine sehr schnelles Rennen mit nur einer kleinen Steigung zur Marienburg (40 Meter auf 1.2 km) wartete auf die 1000-1100 Teilnehmer über drei Strecken (50, 64 und 97 km). Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, es war weitgehend sonnig und angenehm warm.

Thole und ich hatten die mittlere Distanz gewählt. Gleich nach dem Start ging es schnell zur Sache und es bildeten sich viele kleine Gruppen. Das anstrengende in dieser Phase war das Schließen der entstehenden Löcher. Mehrfach mußten Thole und ich im Wind Zwischensprints einlegen, um nach einem Abriß 50 oder 100 Meter bis in die nächste Gruppe aufzufahren. Entsprechend schnell wurde die Durchschnittsgeschwindigkeit bis zur Feldertrennung, an der die 50-km-Fahrer in ihre Runde abbogen: mehr als 36 km/h auf den ersten 20 Rennkilometern.

Leider bekam Thole kurz nach der Feldertrennung einen Platten. Er mußte auf den Materialwagen warten und verlor alleine dadurch sieben Minuten. Anschließend gab es keine Gruppen mehr für ihn, sondern nur einzelne Fahrer.

Ich hatte mehr Glück: Nach einigen weiteren Kilometern sammelten sich um mich herum immer mehr Fahrer, bis die Gruppe eine Stärke von 10-15 Personen erreicht hatte. Die Marienburg stellte kein Problem dar, als "Bergfahrer" erreichte ich als einer der ersten aus der Gruppe den höchsten Punkt der Strecke.

Die Geschwindigkeit lag dann des öfteren an meiner oberen Leistungsgrenze. An verschiedenen Stellen mußte ich heftig kämpfen, um an der Gruppe dranzubleiben. Aber ich konnte bis kurz vor dem Ziel mithalten.

Auf den letzten 20 Kilometern fuhren wir immer wieder an "langsameren" 50-Kilometer-Fahrern vorbei. An einer 90-Grad-Kurve kam es noch zu einer aufregenden Situation, als jemand mit Motorrad und Anhänger die Straße überquerte und die Gruppe zu einer Vollbremsung zwang. Es gab aber keine Stürze.

Am Maschsee entlang schwanden mir dann die Kräfte, das Tempo konnte ich nicht weiter mitgehen. Genau drei Kilometer vor dem Ziel, unterhalb der Straßenüberspannenden Entfernungsangaben für die Profis, ließ ich abreißen. Aufgrund des hohen Tempos und der Anstrengungen, in der Gruppe zu bleiben, hatte ich das Essen vergessen. Meine Geschwindigkeit fiel dann schnell auf unter 30 km/h. Ein Kilometer vor dem Ziel wurde mir sogar kurz schwarz vor den Augen, aber durch leichtes Rollen mit 25 km/h und Trinken ging es bis ins Ziel hinein. Schnell schob ich ein paar Riegel rein und erholte mich nach wenigen Minuten wieder.

Die absolute Fahrzeit betrug 1:56:49 Stunden bei einem Schnitt von 32.82 km/h. Das machte Platz 242 von 342. Thole kam mit 2:14:31 Stunden (28.50 km/h) als 316. ins Ziel. Meine ehemalige Gruppe hatte mir auf den letzten drei Kilometern noch 80 Sekunden abgenommen. Mein Tacho zeigte einen Schnitt von 34.5 km/h und damit meine schnellste Tour über diese Distanz.

Nur schade, dass meine Kamera Probleme beim Ausfahren des Objektivs hatte und ich keine Bilder aufnehmen konnte.

Durch die zwei Rennen gab es eine Wertung im German Cycling Cup: Ich erreichte Platz 1919 mit 232 Punkten, Thole Horstmann kam auf Platz 2708 mit 199 Punkten.